Menschen Johanna Backes

Referentin und Leiterin des Arbeitsbereichs Diskriminierungskritische Öffnung der Hochschule

Portrait von Johanna Backes mit einer Sonnenblume
privat

Seit dem 25. Juni 2026 habe ich eine neue Aufgabe an der ASH Berlin und bin die Referentin und Leiterin des Arbeitsbereichs Diskriminierungskritische Öffnung der Hochschule und Förderung von Bildungsbiografien in der Abteilung Qualitätsmanagement und -entwicklung in Studium und Lehre. Ich habe damit die Tätigkeiten von Silvia Ben Mahrez übernommen.

Das zentrale Angebot des Arbeitsbereichs ist das seit zehn Jahren erfolgreich durchgeführte ASH Pre-Study Programm, das geflüchteten und internationalen Studieninteressierten den Zugang zum Studium an der ASH Berlin und die Fortsetzung ihrer Bildungsbiografie erleichtert. Seit 2026 bietet der Arbeitsbereich mit dem DS-ASH Vorbereitungskurs und der Deutschprüfung für den Hochschulzugang an der ASH Berlin (DS-ASH) Bewerber_innen mit ausländischen Zeugnissen nun zusätzliche Zugangswege an die Hochschule.

Für internationale Newcomer und Studierende mit internationalen Bildungsbiografien von der Studieneingangsphase bis zum Berufseinstieg entwickelt der Arbeitsbereich gemeinsam mit der Servicestelle zur Förderung von Schreib- und Studienkompetenzen fortlaufend angepasste Formate zu Stärkung der Durchlässigkeit der Hochschule während des Studiums und zum Empowerment der Studierenden. Seit 2024 ist hier auch das vom DAAD finanzierte Projekt “Fit4Future: SAGE@Ash Berlin” angesiedelt, das ich bis Juni dieses Jahres koordiniert habe.

Ich habe Germanistik, Soziologie und Politikwissenschaft studiert und war schon vor meiner Zeit an der ASH Berlin studienberatend und lehrend an verschiedenen Hochschulen tätig: An der HTW Berlin habe ich das Foundation-Programm für internationale Studieninteressierte entwickelt, davor das Integra-Programm für geflüchtete Studienbewerber_innen geleitet, Deutsch als Fremd-, Fach- und Wissenschaftssprache unterrichtet und die DSH koordiniert. Als Lektorin habe ich an literatur-, sprach- und politikwissenschaftlichen Lehrstühlen in Veszprém und Jekaterinburg unterrichtet.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die ASH Berlin Strukturen weiterentwickelt, die die Durchlässigkeit der Hochschule stärken – insbesondere auch für Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografie, Nicht-Erstsprachler_innen Deutsch und internationale Studierende und dass das ASH Pre-Study Programm als Basis für Empowerment entlang des gesamten Student Life Cycle fest an der Hochschule verankert wird.