University Life, Learning & Teaching Qualitätskreise schließen - das neue Integrierte Qualitätsmanagement an der ASH Berlin

Wie lassen sich Ideen, Daten und Erfahrungen in Verbesserungen im Hochschulalltag umsetzen? Daran arbeitet das IQM an der ASH Berlin

Wie werden aus Ideen, Daten und Erfahrungen konkrete Verbesserungen im Hochschulalltag und wie lassen sich Qualitätskreise so schließen, dass sie eine kontinuierliche Entwicklung ermöglichen? An der ASH Berlin entsteht ein Integriertes Qualitätsmanagement (IQM), das genau darauf abzielt. 

Ziel ist es, Qualität in Studium und Lehre, Forschung und Verwaltung systematisch auf Basis einer konsequenten Anwendung des PDCA-Zyklus weiterzuentwickeln – mit klaren Prozessen, fokussierten Maßnahmen, transparenter Steuerung und breiter Beteiligung.

Im Zentrum steht dabei eine einfache, aber entscheidende Frage: Wie werden Ergebnisse aus Evaluationen, Feedbacks und Projekten so genutzt, dass daraus konkrete Verbesserungen in Maßnahmen und Prozessen entstehen?

Fokusgruppe im April 2026

Am 27. April 2026 diskutierten Vertreter_innen aus unterschiedlichen Bereichen und den Mitgliedergruppen Studierende, Mitarbeiter_innen aus Service, Technik und Verwaltung sowie akademische Mitarbeiter_innen, Lehrende und Dekanate in einer Fokusgruppe, wie bestehende Instrumente der Qualitätssicherung besser ineinandergreifen und weiterentwickelt werden können.

Im Fokus standen Erfahrungen aus der Praxis, identifizierte Hürden sowie die Frage, welchen Beitrag die Beteiligten selbst zum Schließen von Qualitätskreisen leisten können und welche Prioritäten zu setzen sind. Die Beiträge werden derzeit ausgewertet und bilden die Grundlage für die nächsten Schritte sowie erste Überlegungen zu einer hochschulweiten Qualitätsstrategie.

Qualitätskreise wirksam schließen

Orientierungsrahmen für das IQM ist der PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act). Er beschreibt, wie aus Zielen Maßnahmen werden – und aus Maßnahmen überprüfbare Verbesserungen.

Der PDCA-Zyklus ist ein zentrales Steuerungsinstrument im Hochschul-Qualitätsmanagement. Er unterstützt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Maßnahmen und Prozessen in Studium und Lehre, Forschung und Verwaltung und macht Entscheidungen nachvollziehbar. Seine Wirksamkeit entfaltet er jedoch nur als gemeinsame Aufgabe. 

In der Fokusgruppe wurden folgende zentrale Themenfelder als Prioritäten erarbeitet:

  • Digitalisierung: integrierte Tools sowie klare Prozesse und Kommunikationswege
  • Kommunikation: transparente interne Informationsflüsse, insbesondere für Studierende
  • Partizipation: stärkere Einbindung studentischer Perspektiven
  • Schnittstellenmanagement: bessere Abstimmung zwischen Bereichen
  • Beschwerdemanagement: systematischer und transparenter Umgang mit Rückmeldungen
  • Zulassung: flexiblere Verfahren zur Erhöhung der Studierendenzahlen 

Im Zusammenspiel zielen die Themen darauf, bestehende Ansätze besser zu verbinden und den Qualitätskreislauf als Ganzes zu schließen. Im Dialog gilt es weiter herauszuarbeiten, wie alle Hochschulmitglieder aus ihren besonderen Funktionen und Rollen heraus zur Bearbeitung der Themenfelder und zum Schließen von Qualitätskreisen beitragen können.

Ausblick: Hochschulweiter Dialog Ende Juni
Am 30. Juni 2026 werden die Ergebnisse der Fokusgruppe in einer hochschulöffentlichen Veranstaltung im Audimax vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt, zu der alle Hochschulangehörigen herzlich eingeladen sind. 

Im Mittelpunkt steht die Frage, was die Erkenntnisse konkret für das Schließen von Qualitätskreisen und den Arbeitsalltag bedeuten – in den einzelnen Organisationseinheiten und für die Hochschule insgesamt.

Geplant sind kurze Impulse und thematische Austauschformate, in denen prioritäre Maßnahmen und nächste Schritte gemeinsam entwickelt werden.

Wann und wo? 
Datum: 30. Juni 2026 
Uhrzeit: 12:30–15:00 Uhr 
Ort: Audimax

Das IQM an der ASH Berlin ist als offener, dialogorientierter Prozess angelegt. Die Fokusgruppe markiert einen wichtigen Zwischenschritt. Entscheidend wird nun sein, die gewonnenen Erkenntnisse systematisch weiterzuführen – und daraus gemeinsame Maßnahmenmit gut verteilten Schritten und Verantwortlichkeiten abzuleiten, die in spürbare Verbesserungen im Hochschulalltag münden.