Barrierefreiheit Eine Hochschule für alle!

Die Kommission für Barrierefreiheit stellt sich vor

Vergrößern: Eine Abbildungen von Strichmenschen, die sich an den Händen halten. Die Strichmenschen sind rot und weiß gekleidet. Manch einer von ihnen hat eine Gehhilfe, sitzt im Rollstuhl oder hat einen Blindenstock.
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An unserer Hochschule studieren und arbeiten die unterschiedlichsten Menschen. Einige werden durch die Umwelt mehr behindert als andere. Manche benötigen eine andere räumliche Gestaltung als andere und wieder andere benötigen zum Studieren oder Arbeiten personelle oder technische Hilfen, um zu den gleichen Bedingungen wie andere studieren zu können. Das Ziel der Kommission für Barrierefreiheit ist es deshalb, eine barrierefreie Hochschule im Sinne des Konzepts „Eine Hochschule für alle“ mit zu gestalten, die Barrierefreiheit im Handeln und Denken zu verankern und für die Themen Behinderung, Inklusion, Diversity und Menschenrechtskonventionen zu sensibilisieren. Derzeit beschäftigt sich die Kommission vor allem damit, wie die UN-Behindertenrechtskonvention an der ASH Berlin umgesetzt werden kann. Aber es geht nicht nur um die großen Themen und Leitlinien, es geht genauso um den barrierefreien Alltag: Wie können Lesetexte barrierefrei gemacht werden bei Sehbehinderung? Sind Studierende über Nachteilsausgleiche im Prüfungsrecht informiert? Sind die verschiedenen Beratungsangebote ausreichend bekannt und sind sie niedrigschwellig genug? Ist der Brandschutz barrierefrei? Um Lösungen für solche Fragen zu suchen, trifft sich die Kommission – in der Studierende, Mitarbeiter/-innen aus der Verwaltung und dem StudierendenCenter sowie Dozentinnen und Dozenten mitarbeiten – zweimal im Semester.

An der Kommission sind die Beauftragte für die Belange Studierender mit einer Behinderung, chronischer Erkrankung und/oder psychischer Beeinträchtigung, Prof. Dr. Heike Dech, die Tutorin für Barrierefreiheit, Rosa Felicitas Wellenbrink, der Schwerbehindertenbeauftragte der Verwaltung, Sam Lennart Asbeck, und die gewählten Mitglieder aus dem Kreis der Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter/-innen der Verwaltung der ASH Berlin beteiligt. Es ist aber auch jeder, der sich für Inklusion und Barrierefreiheit engagieren möchte, eingeladen, sich zu beteiligen. Studierende die an einer Mitarbeit interessiert sind, werden immer gesucht.

Die Beauftragte für die Belange Studierender mit einer Behinderung, chronischer Erkrankung und/oder psychischer Beeinträchtigung setzt sich innerhalb sowie außerhalb der ASH Berlin für die Belange Studierender ein, um deren Interessen zu vertreten.
Die Tutorin für Barrierefreiheit ist erste, niedrigschwellige Ansprechpartnerin für Studierende mit Beeinträchtigungen, die vor- oder innerhalb ihres Studiums Fragen oder Anliegen haben. Dazu gehören z. B. die Beratung vor dem Studium zu Härtefallanträgen, Prüfungen und wie Nachteilsausgleiche aussehen können, sowie die Beantragung von Studienassistenzen oder elektronischen Hilfsmitteln. Hierbei fungiert die Tutorin als niedrigschwellige Vermittlerin zwischen den professionellen Beratungsstellen an der ASH Berlin und im Studentenwerk.