Symposium Interprofessionelles Lernen und Lehren für Gesundheitsberufe in Berlin

Am 15. Juni 2017 fand in Berlin Mitte das Symposium „Interprofessionelles Lernen und Lehren in Berlin – für eine bessere Gesundheitsversorgung“ statt

Vergrößern: Gruppe der Teilnehmer_innen
Teilnehmer_innen der Projektgruppen interTUT und INTERM-E-P-P © Simone Baar – Charité Universitätsmedizin Berlin

Die Kooperationsprojekte INTER-M-E-P-P und interTUT – beides gemeinsame Projekte der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Evangelischen Hochschule BerlinCharité – Universitätsmedizin und Gesundheitsakademie der Charité – stellten auf der gemeinsamen Netzwerktagung die Ergebnisse aus jeweils vier Jahren Projektarbeit vor. 

Mit ca. 100 Teilnehmer_innen stieß die Veranstaltung auf reges Interesse, sowohl bei Ausbildungsverantwortlichen, Lehrenden der beteiligten Einrichtungen in Berlin als auch Studierenden und Alumni.

Besonders anschaulich präsentierten die Studierenden aus den Projekten ihre Perspektive und Erfahrungen mit interprofessionellem Lernen. Auf einem interaktiven Marktplatz konnten sich die Tagungsteilnehmenden in der zweiten Hälfte der Veranstaltung über interprofessionelle Lehr-/Lernaktivitäten austauschen und informieren:

  • Der interprofessionelle Online-Studiengang Health Care Professionals an der Alice Salomon Hochschule Berlin,
  • ein interdisziplinäres Modul für Hebammen- und Pflegestudierende an der Evangelischen Hochschule Berlin,
  • interprofessionelle Projekttage der Ausbildungsbereiche an der Charité Gesundheitsakademie und
  • das interprofessionelle Fortbildungsangebot IPIKA an der Charité.

Den Abschluss der Tagung bildete der Berliner Aufruf für interprofessionelle Ausbildung und Kooperation in den Gesundheitsberufen. Vor dem Hintergrund mehrjähriger Erfahrungen in der Entwicklung und Durchführung interprofessioneller Lehrangebote wurde der Berliner Aufruf von Vertreterinnen und Vertretern beider Projekte gemeinsam verfasst. Er benennt Weichenstellungen und strukturelle Voraussetzungen, um Kooperation in der Gesundheitsversorgung zukünftig und nachhaltig zu begünstigen.